Archive für März 2009

Unterhaltung und Kultur in besonderem Rahmen

Aktuelle Pressemitteilung der Stage Entertaintment:

Am 26. Juli 2009 öffnet sich zum letzten Mal der sieben mal sieben Meter große Zauberwürfel auf der Bühne des Colosseum Theaters in Essen und gibt dann die Bühne frei für eine Premiere im Herbst. 

Wir wollen unseren Zuschauern regelmäßig neue Musicals präsentieren und freuen uns sehr, auf der ITB planmäßig eine neue Show für die Metropole Ruhr bekannt zu geben”, so Geschäftsführer Jürgen Schröder. Der Vorverkauf bis zum Ende der Spielzeit von ICH WILL SPASS! DAS MUSICAL! ist ab sofort geöffnet.ICH WILL SPASS! DAS MUSICAL nimmt die Zuschauer mit auf eine emotionale Zeitreise in die bewegten 80er Jahre. Rund um die erfolgreichsten deutschen Hits dieser legendären Ära rankt sich eine berührende und humorvolle Geschichte über Familie, Freundschaft und die erste große Liebe. 23 der beliebtesten Songs der Neuen Deutschen Welle führen die Charaktere durch die Geschichte und lösen beim Zuschauer Erinnerungen an die eigene - wilde - Jugend aus. Nenas Rette mich” als neu arrangierter Musicalhit, der unter die Haut geht, spannt den musikalischen Bogen zwischen den großen Balladen des Musicaltheaters und dem typischen Sound der Neuen Deutschen Welle. 99 Luftballons”, Skandal im Sperrbezirk” von der Spider Murphy Gang, Der Kommissar” von Falco, Da,da, da” von Trio, Sternenhimmel” von Hubert Kah, Codo” von DÖF und Ich will Spaß” von Markus, sind weitere musikalische Höhepunkte, die die Erinnerung des Publikums wecken.Stage Entertainment verfügt über ein Portfolio von fast 70 renommierten Musicals und Shows, von denen zurzeit in Deutschland Disneys DER KÖNIG DER LÖWEN, Disneys TARZAN, ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK, WICKED - Die Hexen von Oz, WE WILL ROCK YOU, TANZ DER VAMPIRE, DER SCHUH DES MANITU und BLUE MAN GROUP sowie ab April 2009 DIRTY DANCING aufgeführt werden. Neben diesen Ensuite-Shows produziert und vermarktet Stage Entertainment auch Tour- und Arena-Shows wie HOLIDAY ON ICE und die Gala BEST OF MUSICAL. An weiteren spannenden Stoffen wird bereits in Zusammenarbeit mit bekannten Musikern und Autoren gearbeitet. Das Unternehmen widmet sich zudem verstärkt der Kreation eigener Stoffe für die Bühne. Zurzeit werden Musicalversionen von SISTER ACT (mit Whoopi Goldberg als Co-Produzentin) und PETTICOAT entwickelt. Für den deutschen Markt befindet sich die Musicalversion von DIE UNENDLICHE GESCHICHTE in der Entwicklung.

Beschäftigung im Dienstleistungsbereich im 4. Quartal 2008: + 0,9% zum Vorjahr

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes06. März 2009

WIESBADEN - Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes

(Destatis) war im vierten Quartal 2008 die Anzahl der Beschäftigten in ausgewählten Dienstleistungsbereichen geringfügig (+ 0,9%) höher als im vierten Quartal 2007. Gegenüber dem Vorquartal sank die Beschäftigung in den betrachteten Wirtschaftsbereichen jedoch saisonal bereinigt um 1,6%.

Der positive Trend der Vorquartale setzte sich somit nicht fort.

Im Vergleich zum Vorquartal ging die Anzahl der Beschäftigten im vierten Quartal 2008 in den Bereichen Verkehr (- 0,3%) und Nachrichtenübermittlung (- 0,2%) leicht zurück. Bei den wirtschaftlichen Dienstleistungen war ein Minus von 2,5% zu verzeichnen während im Bereich Datenverarbeitung und Datenbanken die Beschäftigung weiter um 0,8% stieg.

Auch bei den Umsätzen in den ausgewählten Dienstleistungsbereichen insgesamt war im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal ein Anstieg um nominal 2,0% zu verzeichnen. Dabei betrug das Plus in den Bereichen Nachrichtenübermittlung 0,4% und wirtschaftliche Dienstleistungen 7,4%, wohingegen die Umsätze in den Bereichen Verkehr

(- 1,2%) sowie Datenverarbeitung und Datenbanken (- 5,0%) zurückgingen.

Gegenüber dem Vorquartal sanken die Umsätze insgesamt saisonal und kalenderbereinigt um 0,9%. Während die Umsätze in den Bereichen Nachrichtenübermittlung (2,6%), Datenverarbeitung und Datenbanken (0,3%) sowie wirtschaftliche Dienstleistungen (1,8%) gegenüber dem Vorquartal stiegen, war im Bereich Verkehr ein deutliches Minus von 5,1% zu verzeichnen.



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7,1% weniger Verbraucherinsolvenzen im Jahr 2008

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes06. März 2009

WIESBADEN - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben die deutschen Amtsgerichte im Jahr 2008 insgesamt 155 202 Insolvenzen verzeichnet, darunter 98 140 Verbraucherinsolvenzen und 29

291 Unternehmensinsolvenzen. Ein Vergleich der Insolvenzzahlen für das Jahr 2008 mit dem Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Entwicklung nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle im Jahr 2007 und Anfang 2008 nicht periodengerecht gemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Ohne Nordrhein-Westfalen ging die Gesamtzahl der Insolvenzen im Jahr 2008 gegenüber 2007 um 6,5% und die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um 7,1% zurück. Das ist der erste Rückgang der Verbraucherinsolvenzen seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999. Die Unternehmensinsolvenzen nahmen 2008 um 4,5% gegenüber dem Vorjahr ab.

Nach dem Höchststand im Jahr 2003 mit 39 320 Fällen waren die Unternehmensinsolvenzen damit zum fünften Mal in Folge niedriger als im jeweiligen Vorjahr.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger wurden von den Gerichten für das Jahr 2008 bundesweit mit rund 33 Milliarden Euro angegeben gegenüber 32 Milliarden Euro im Jahr 2007. Obwohl die Unternehmensinsolvenzen nur etwa 19% der Insolvenzfälle ausmachten, entfielen auf sie zwei Drittel aller Forderungen. Zum Zeitpunkt des Insolvenzantrages waren 2008 bei den insolventen Unternehmen, die Angaben zu den Beschäftigten gemacht haben, 121 675 Personen beschäftigt. Im Vorjahr waren bei solchen Unternehmen 125 175 Arbeitnehmer von einer Insolvenz betroffen. Allerdings konnten die Gerichte in beiden Jahren bei jeweils etwa 16% der insolventen Unternehmen keine Angaben über die Zahl der betroffenen Beschäftigten machen.

Im Dezember 2008 haben die Amtsgerichte 2 237 Insolvenzen von Unternehmen (+ 13,1%) und 8 131 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 12,9%) verzeichnet. Insgesamt registrierten die Gerichte 12 568 Insolvenzen (+ 12,4%). Die Veränderungsraten beziehen sich dabei wiederum auf Berechnungen ohne Nordrhein-Westfalen.



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Schulen: Besser lernen in gesunder Luft

 Aktualisierter Leitfaden für die Innenraumhygiene an Schulen Die neue Auflage des „Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden“ ist da. Die Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes (UBA) hat ihn umfassend überarbeitet und aktuelle Themen ergänzt. Auf 140 Seiten gibt es Tipps und Hilfen gegen Feinstaub, Kohlendioxid, andere chemische Stoffe und akustische Probleme an Deutschlands Schulen. UBA-Präsident Troge: „Bildung ist wichtig – eine gesunde Umgebung ist dafür unerlässlich. Unser neuer Leitfaden hilft Lehrkräften, Schulträgern, Aufsichtsämtern oder Eltern im Kampf gegen dicke Luft an Deutschlands Schulen.“ Für ein gutes Raumklima lässt sich oft mit wenigen Handgriffen sorgen, indem man zum Beispiel richtig und konsequent lüftet und beim Renovieren emissionsarme Produkte verwendet. Die richtige und schonende Reinigung in Schulgebäuden ist ebenfalls wichtig. Der Leitfaden gibt hierzu Tipps. Ferner enthält er Ratschläge zur richtigen Sanierung und Renovierung eines Schulgebäudes.Ursachen für Luftverunreinigungen in Schulen sind etwa zu hohe Kohlendioxidkonzentrationen infolge luftdichter Fenster oder unzureichenden Lüftens. Zu viel Feuchtigkeit führt zu Schimmelbefall. Hinzu kommen Schadstoffemissionen aus Baustoffen und Reinigungsmitteln. Feinstaub belastet die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler zunehmend nicht nur auf dem Schulweg, sondern auch im Klassenraum – ganz egal ob er von außen eingetragen ist oder in der Schule verursacht wird.Folgen der schlechten Luft sind bei Lernenden und Lehrenden gleichermaßen vor allem Kopfschmerzen, Müdigkeit und mangelnde Konzentrationsfähigkeit. „Gesunde Luft trägt wesentlich zum Lernerfolg bei. Weil Bildung wichtig ist, sollten die Verantwortlichen alles für saubere Luft in den Schulen tun. Regelmäßiges Stoßlüften in jeder kleinen Pause kann viel helfen“, so Troge weiter. Troge rief ferner dazu auf, dringende Sanierungsarbeiten in Schulen nicht mit dem Hinweis auf andere, als wichtiger bezeichnete Ausgaben zurückzustellen. „Viele Schulgebäude weisen technische Mängel auf, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes nicht tragbar sind“, so Troge. Zwar seien gerade in den vergangenen Jahren einige Schulgebäude umfassend saniert worden – etwa wegen des Verdachts auf Asbest, polychlorierte Biphenyle oder andere Schadstoffe. Nun sei es an der Zeit, sich den neuen Herausforderungen - wie dem Feinstaub, der schlechten Akustik oder dem immer noch verbreiteten Schimmel - zu widmen. Der „Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden“ ist kostenlos erhältlich unter http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/mysql_medien.php?anfrage=Kennummer&Suchwort=3689.



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Umweltfreundlichere Autoklimaanlagen müssen jetzt kommen

 UBA-Präsident Troge appelliert an Autoindustrie mit klimafreundlicheren Autos in Serie zu gehen

Auf dem 79. Genfer Autosalon – vom 5. bis 15. März – weisen zahlreiche Minis, Hybrid- und Elektroautos auf den Trend der Zukunft:

Weniger Emissionen und geringerer Verbrauch – die Automobilindustrie reagiert auf die Kundenwünsche. Vergeblich jedoch sucht der Kunde nach einem Pkw mit umweltfreundlicher Klimaanlage. Immerhin entweichen in Deutschland jährlich rund drei Millionen Tonnen Treibhausgase aus Pkw-Klimaanlagen. „Die Industrie muss mit Hochdruck an der Serieneinführung der CO2-Klimaanlagen arbeiten, sie ist ein hervorragendes Beispiel für Klimaschutz mittels Innovation“, sagt Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes (UBA). „Die Serieneinführung zu verzögern, bedeutete einen Verlust an Expertenwissen und Marktchancen. Das schwächt die internationale Position der europäischen Automobil- und Zulieferindustrie“, so Troge.In weniger als zwei Jahren, ab Januar 2011, müssen in Europa alle Klimaanlagen neuer Autotypen mit Kältemitteln arbeiten, die ein deutlich niedriges Treibhauspotential als die heutigen Kältemittel haben. Zwei Alternativen untersuchen die Automobilhersteller derzeit: Das natürliche Kältemittel CO2 (Kohlendioxid) und das synthetische Kältemittel R1234yf. Während das letzte bei einem Brand stark ätzende und giftige Flusssäure bilden kann, ist CO2 unbrennbar und nicht giftig. Zudem ist es vier Mal stärker treibhauswirksam als CO2.Im Herbst 2007 gab der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) bekannt, dass die deutsche Automobilindustrie CO2 als neues Kältemittel einführen will. Der Verband bekräftigte dies im Herbst 2008.„Eine vernünftige Entscheidung, der nun Taten folgen müssen. Die Technik für CO2-Klimaanlagen ist entwickelt, eine Leistung vor allem der mittelständischen Zulieferindustrie. Das Umweltbundesamt verfügt bereits über ein Fahrzeug mit CO2-Klimaanlage“, so Troge.CO2 ist das Kältemittel für Fahrzeuge der Zukunft: CO2‑Klimaanlagen kühlen nicht nur, sie können darüber hinaus in der kälteren Jahreszeit – im Gegensatz zu anderen Alternativen – effizient als Wärmepumpe dienen. Dies gilt besonders für Hybrid- oder Elektrofahrzeuge, die im Winter eine Zuheizung benötigen.


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