Archive für März 2010

EU-Vergleich der Arbeitskosten und Lohnnebenkosten für das Jahr 2009


WIESBADEN - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) bezahlten Arbeitgeber im Jahr 2009 in der deutschen Privatwirtschaft im Durchschnitt 30,90 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Im europäischen Vergleich lag das Arbeitskostenniveau in Deutschland damit nach Dänemark, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Finnland und den Niederlanden auf Rang acht. Dänemark wies mit 37,40 Euro die höchsten, Bulgarien mit 2,90 Euro die niedrigsten Arbeitskosten je geleisteter Stunde auf.

Im Verarbeitenden Gewerbe, das besonders im internationalen Wettbewerb steht, kostete eine Arbeitsstunde in Deutschland im Jahr 2009 durchschnittlich 35,60 Euro. Damit lag Deutschland hinter Belgien (38,50 Euro) und Dänemark (35,90 Euro) auf Rang drei in der Europäischen Union.

Die Branche mit den höchsten Arbeitskosten in Deutschland war im Jahr 2009 die Energieversorgung (50,30 Euro). Die niedrigsten Arbeitskosten zahlten die Arbeitgeber im Gastgewerbe mit 16,10 Euro.

Der durch die Wirtschaftskrise hervorgerufene Rückgang der geleisteten Arbeitsstunden (Abbau von Arbeitszeitkonten, Kurzarbeit) führte in Deutschland im Jahr 2009 zu einem starken Anstieg der Arbeitskosten je geleisteter Stunde. Innerhalb der Europäischen Union verzeichnete Deutschland in der Privatwirtschaft mit 4,1% die siebthöchste Wachstumsrate, im Verarbeitenden Gewerbe mit 5,1% die sechsthöchste Wachstumsrate (gemessen in Euro). In vielen Mitgliedstaaten, die nicht dem Euro-Währungsgebiet angehören, führten zum Teil massive Abwertungen der heimischen Währung gegenüber dem Euro zu deutlich niedrigeren oder auch negativen Veränderungsraten.

Arbeitskosten setzen sich aus den beiden Hauptbestandteilen Bruttolöhne und -gehälter sowie Lohnnebenkosten zusammen. Die Betrachtung des Verhältnisses der Lohnnebenkosten zu den Bruttolöhnen und -gehältern erlaubt einen Vergleich der Lohnnebenkosten unabhängig vom Lohnniveau der einzelnen Mitgliedstaaten. Im Jahr 2009 zahlten die Arbeitgeber in Deutschland auf 100 Euro Bruttolohn und -gehalt 32 Euro Lohnnebenkosten. Damit lag Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 36 Euro und nahm mit Rang 13 innerhalb der Europäischen Union einen Mittelplatz ein. In Frankreich entfielen auf 100 Euro Lohn zusätzlich 50 Euro Lohnnebenkosten, in Malta waren es nur 9 Euro. Hauptbestandteil der Lohnnebenkosten sind die Sozialbeiträge der Arbeitgeber, also vor allem die gesetzlichen Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialversicherungen sowie die Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung.

Für alle Wirtschaftsabschnitte des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereichs stehen Zeitreihen für das deutsche Arbeitskostenniveau ab dem Jahr 1996 kostenfrei in der GENESIS-Online Datenbank unter www.destatis.de/genesis (Suchbegriff: Jahresschätzung Arbeitskosten) zur Verfügung.


Importpreise Februar 2010: + 2,6% gegenüber Februar 2009


WIESBADEN - Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Februar 2010 um 2,6% über dem Vorjahresstand. Im Januar 2010 hatte die Jahresveränderungsrate + 1,4% und im Dezember 2009 - 1,0% betragen. Gegenüber Januar 2010 stieg der Einfuhrpreisindex im Februar 2010 um 1,0%.

Der Preisanstieg im Februar 2010 ist insbesondere auf die gestiegenen Energiepreise zurückzuführen (+ 14,4% gegenüber Februar 2009 und + 1,1% gegenüber Januar 2010). Die Preise für Rohöl stiegen gegenüber Februar 2009 um 60,0% und für Mineralölerzeugnisse um 41,4%; bezogen auf den Vormonat Januar 2010 wurden Rohöl um 0,6% und Mineralölerzeugnisse um 0,7% teurer. Dagegen lagen die Preise für Erdgas im Februar 2010 deutlich niedriger als im Februar 2009 (- 29,6%); im Vergleich zum Januar 2010 stiegen sie um 3,0%. Das Preisniveau für Steinkohle lag ebenfalls deutlich unter dem von vor einem Jahr (- 30,7%); gegenüber Januar 2010 verteuerten sich die Steinkohleimporte im Februar 2010 wieder (+ 0,5%), das erste Mal seit einem halben Jahr. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Februar 2010 um 1,4% unter dem Stand von Februar 2009 (+ 1,0% gegenüber Januar 2010).

Bei den Rohstoffen war Rohkupfer im Februar 2010 um 88,5% teurer als im Februar 2009, sank aber im Vormonatsvergleich im Preis um 2,2%. Das zur Stahlerzeugung verwendete Nickel verteuerte sich im Vergleich zum Februar 2009 um 60,0% und gegenüber Januar 2010 um 7,6%. Nicht-Eisen-Metallerze waren im Februar 2010  52,1% teurer als im Februar 2009 (- 0,8% gegenüber Januar 2010). Die Preise von Nicht-Eisen-Metallen und deren Halbzeug erhöhten sich im Vergleich zum Februar 2009 um 26,3% (+ 1,5% gegenüber Januar 2010). Dagegen verbilligten sich Eisenerze gegenüber Februar 2009 um 30,9% (+ 3,6% gegenüber Januar 2010).

Im Nahrungsmittelsektor wurde im Vorjahresvergleich Rohkaffee um 10,2% teurer (+ 0,6% gegenüber Januar 2010). Die Preise für importierte Milch und Milcherzeugnisse stiegen Februar 2010 um 3,0% im Vergleich zum Februar 2009 (-  1,1% gegenüber Januar 2010). Getreide wurde im Vergleich zum Februar 2009 um 9,0% und im Vergleich zum Januar 2010 um 1,4% billiger. Preiswerter als vor einem Jahr wurde auch Geflügelfleisch importiert (- 7,2%; - 1,0% gegenüber Januar 2010).

Der Index der Ausfuhrpreise stieg im Februar 2010 im Vergleich zum Februar 2009 um 0,8%. Im Januar 2010 hatte die Jahresveränderungsrate + 0,4% und im Dezember 2009 - 0,4% betragen. Bezogen auf den Vormonat Januar 2010 veränderte sich der Ausfuhrpreisindex um + 0,4%.





Stihl fordert mehr Bodenhaftung von deutschen Politikern und Unternehmern


Seniorchef des Motorsägen-Imperiums erklärt bei Reader’s Digest, wie er in seinem Firmenverbund die Weichen für die Zukunft stellt

Stuttgart, 30. März 2010. Hans Peter Stihl, ehemaliger Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages sowie Seniorchef des gleichnamigen Motorsägenherstellers, verliert zunehmend das Vertrauen in die Entscheidungsfähigkeit von Politikern und Unternehmern. „Ich mache mir ernsthafte Sorgen über manche Übernahmeversuche in Deutschland“, sagt der 77-Jährige dem Magazin Reader’s Digest (April-Ausgabe) und untermauert seine Skepsis mit einem konkreten Beispiel: „Wenn ich mir vorstelle, dass Porsche versucht hat, das wesentlich größere Unternehmen Volkswagen zu schlucken, kann ich nur den Kopf schütteln.“

Die Firma Stihl gilt seit Jahrzehnten als deutsches Vorzeigeunternehmen, das seine Produkte weltweit in rund 160 Ländern verkauft, derzeit 11.500 Mitarbeiter beschäftigt und mit 2,14 Milliarden Euro im Jahr 2008 der Weltmarktführer auf dem Markt der Motorsägen geblieben ist. Trotz des Erfolgs ist Hans Peter Stihl bodenständig geblieben und hat das Familienunternehmen so weitergeführt, wie er es von seinem Vater und Firmengründer Andreas Stihl gelernt hatte: mit dem bekannten schwäbischen Fleiß und der Pflege der Mitarbeiter, die sich mit Genussrechten an der Firma beteiligen können und obendrein eine großzügige Altersversorgung sowie Erfolgsprämien erhalten.

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„Wir haben großes Interesse an einer langen und partnerschaftlichen Verbindung zu unseren Mitarbeitern“, umreißt Stihl den Stil der Firma, in der Verantwortungsbewusstsein und Loyalität viel zählen. Deshalb gibt es auch Prinzipien, an denen Stihl nicht rütteln lässt. So beliefert das Unternehmen keine Großflächenmärkte, weil man dort den Service nicht garantieren könne. „Unser Qualitätsanspruch darf nicht an der Kasse enden“, begründet Stihl diese Entscheidung.

Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise macht sich die stringente Form der Unternehmensführung bezahlt. „Wir müssen nicht zur Bank, um einen Kredit aufzunehmen, sondern nur, um Geld anzulegen“, sagt der Mann aus Waiblingen bei Stuttgart, der sich inzwischen wie seine Geschwister – der für Finanzen zuständigen Eva Mayr-Stihl und dem Juristen Rüdiger Stihl – in den Beirat des Unternehmens zurückgezogen hat. An der Art und Weise, wie die Firma geleitet wird, hat sich dadurch aber nichts geändert. „Die Musik spielt bei Stihl im Beirat“, gibt der langjährige Chef zu, „ohne uns geht bei wichtigen Investitions- und Produktentscheidungen gar nichts“.

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Deutsche Mittelständler sind ganze Tage und Wochen mit der Wiederherstellung ausgefallener IT-Systeme beschäftigt


Acronis Studie vergleicht Backup-Gewohnheiten in europäischen Unternehmen; „blindes Vertrauen in teilweise veraltete Sicherungskonzepte“

München, 30. März 2010 – Laut einer europaweit durchgeführten Studie von Acronis benötigen 56 Prozent der deutschen Unternehmen nach einem Systemausfall eine Wiederanlaufzeit von einem Tag bis zu einer Woche. Zwei Prozent der befragten Organisationen sind der Erhebung zufolge überhaupt nicht in der Lage, ihren Daten und Systeme wiederherzustellen. Obwohl Unternehmen heute rund um die Uhr und global vernetzt arbeiten, setzen immer noch viele ihre Produktivität und Profitabilität durch fehlende oder inadäquate Datensicherung aufs Spiel.

Im internationalen Vergleich liegen die deutschen Firmen nahezu gleichauf mit ihren französischen Nachbarn, wo 54 Prozent der befragten Unternehmen nach einem Systemausfall mit einer Wiederanlaufzeit von mindestens einem Tag bis zu einer Woche rechnen. In England sind es ganze 70 Prozent. Lediglich zehn Prozent der befragten deutschen Unternehmen, so eine weitere Erkenntnis der unter kleinen und mittleren Firmen durchgeführten Studie, sehen sich nach eigenen Angaben in der Lage, ihre IT-Systeme nach einem Hardwareschaden oder Virenbefall innerhalb einer Stunde wieder zum Laufen zu bringen. Ohne Zugang zu kritischen Informationen und Funktionen wie Email, Internet, Bestellabwicklung oder Verkaufszahlen nehmen zahlreiche Betriebe damit erhebliche Verluste bei Umsatz, Produktivität und potentiellen Kunden in Kauf.

Der internationale Vergleich der Backup-Gepflogenheiten zeigt, dass sich viele Unternehmen noch immer auf dünnem Eis bewegen. Während ein Viertel aller befragten Firmen in Deutschland, Frankreich und England auf manuelle Backups ihrer Unternehmens-PCs und -Laptops setzen, verzichten 19 Prozent komplett auf deren Sicherung. Bei Servern halten 14 Prozent der deutschen Unternehmen eine manuelle Sicherung für ausreichend, fünf Prozent machen kein Server-Backup.

Entsprechend gering ist auch das Vertrauen in deutschen Unternehmen, ihre Daten nach einem Systemausfall reibungslos und vollständig wiederherstellen zu können. Neun Prozent der befragten IT Verantwortlichen äußerten sehr geringe oder keine Erwartungen, einen Hardwareschaden oder Virenbefall ohne Verlust zu überstehen. Nahezu ein Viertel (22 Prozent) sehen der Chance für eine Wiederherstellung weder besonders zuversichtlich noch auffallend pessimistisch entgegen – was nicht zuletzt als Zeichen für unzureichende Recovery-Tests gewertet werden kann.

“Mit Blick auf diese Ergebnisse ist es immer wieder überraschend, dass viele Unternehmen offensichtlich den Wert ihrer Daten nicht kennen und oft blind auf zum Teil veraltete Sicherungskonzepte vertrauen”, so Michael Hon-Mong, Geschäftsführer der Acronis Germany GmbH. “Für Ausfallzeiten ist in der heutigen Geschäftswelt kein Raum mehr und vor allem Firmen kleiner und mittlerer Größe können den mit einem Systemausfall verbundenen Geschäftsschaden nur schwer oder gar nicht verkraften. Dabei muss ein funktionierendes Backup- und Wiederherstellungskonzept nicht kompliziert sein und kann in wenigen einfachen Schritten umgesetzt werden”.

Die Studie wurde von Acronis und dem Forschungsunternehmen Vanson Bourne unter 600 kleinen und mittleren Unternehmen  (250-1.000 Mitarbeiter) durchgeführt. Befragt wurden jeweils die IT Verantwortlichen.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse sowie weitere Informationen zur Studie sind auf der Acronis Website erhältlich: http://www.acronis.de/resource/tech-talk/whitepapers/



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Eine Milliarde Eier mehr im Jahr 2009 nach Deutschland importiert


WIESBADEN - Immer mehr der in Deutschland verspeisten Eier stammen von Hühnern aus dem Ausland: Im Jahr 2009 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 7,0 Milliarden Eier im Wert von 540,7 Millionen Euro aus dem Ausland nach Deutschland eingeführt. Dies bedeutet eine Steigerung um rund eine Milliarde Eier oder 16,5% im Vergleich zum Jahr 2008.

Die deutliche Zunahme an Eierimporten ist im Zusammenhang mit dem Rückgang der Eierproduktion hierzulande im Jahr 2009 zu sehen: Vor dem Hintergrund des Verbots der konventionellen Käfighaltung ab 1. Januar 2010 haben die einheimischen Betriebe im Laufe des Jahres 2009 umgerüstet, dadurch weniger Legehennen gehalten und etwa eine Milliarde weniger Eier produziert als im Jahr 2008. Legt man den durch den Bundesverband Deutsches Ei e.V. für 2009 prognostizierten Pro-Kopf-Verbrauch von 214 Eiern zugrunde, so stammte etwa jedes dritte Ei in hiesigen Eierbechern oder Osterkörben aus dem Ausland.

Aus Deutschland ausgeführt wurden im Jahr 2009  1,6 Milliarden Eier und somit 9,1% weniger als im Jahr 2008. Der Wert dieser Ausfuhren belief sich auf 112,4 Millionen Euro, was einem Rückgang von 1,6% gegenüber dem Vorjahr entspricht, während der Wert der Einfuhren um 28,3% gestiegen ist.

I

Globales Abkommen gegen Biopiraterie in Sicht



Vereinte Nationen einigen sich auf Protokollentwurf

Die Vertragsstaaten der UN-Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) sind einem weltweiten Abkommen gegen Biopiraterie einen entscheidenden Schritt näher gekommen. In Cali (Kolumbien) einigten sich die Vertreter der 194 Länder erstmals auf eine gemeinsame Verhandlungsgrundlage für ein „Internationales Protokoll zum Zugang zu genetischen Ressourcen und zum gerechten Vorteilsausgleich“. Damit soll ein globaler Rechtsrahmen geschaffen werden, der sowohl den Zugang zu genetischen Ressourcen regelt, als auch die Gewinnverteilung bei deren wirtschaftlicher Nutzung.

Notwendig ist ein Abkommen gegen Biopiraterie, weil viele Organismen Inhaltsstoffe oder genetische Informationen erhalten, die wirtschaftlich nutzbar sind – etwa für Medikamente oder Biotechnik. Ein Großteil der biologischen Vielfalt ist jedoch in Entwicklungsländern beheimatet. Wenn aus deren Ressourcen nun gewinnbringende Produkte auf der ganzen Welt entwickelt werden, müssen die Herkunftsländer Anspruch auf eine Gewinnteilung haben. Ein umfassendes Abkommen gegen Biopiraterie sorgt daher beim Schutz der biologischen Vielfalt nicht nur für einen fairen Ausgleich zwischen Industrie- und Entwicklungsländern, sondern auch für eine faire Beteiligung der ärmeren Staaten ihrem eigenen ökonomischen Potenzial.

In Cali hatten sich in der vergangenen Woche rund 600 Delegierte aus aller Welt getroffen, um die Verabschiedung eines solchen Protokolls bei der nächsten Vertragsstaatenkonferenz vorzubereiten. Dabei akzeptierten erstmals alle Vertragspartner einen gemeinsamen Textentwurf als Basis für die entscheidenden Verhandlungen im Oktober 2010 in Nagoya (Japan). Zuvor wird es noch eine zusätzliche Verhandlungsrunde am Sitz des CBD-Sekretariats in Montreal (Kanada) geben.

Deutschland hat derzeit die Präsidentschaft für die UN-Konvention über die biologische Vielfalt inne und sich die Verabschiedung eines solchen Abkommens zu einer seiner Hauptaufgaben gemacht.



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Verbraucherpreise im März 2010: Voraussichtlich + 1,1% gegenüber März 2009


WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im März 2010 gegenüber März 2009 nach bisher vorliegenden Ergebnissen voraussichtlich um 1,1% erhöhen (Februar 2010: + 0,6% gegenüber Februar 2009). Die Inflationsrate liegt damit erstmals seit Februar 2009 wieder über der 1-Prozent-Marke. Im Vergleich zum Vormonat Februar 2010 steigt der Verbraucherpreisindex um 0,5%.
 
Im März 2010 waren bei Heizöl und Kraftstoffen kräftige Preissteigerungen zu verzeichnen. Gegenüber Februar 2010 erhöhten sich die Heizölpreise je nach Bundesland um 3,9% bis 8,8%, die Kraftstoffpreise um 3,8% bis 7,7%. Im Vergleich zum März 2009 waren die Preisanstiege noch deutlich stärker (Heizöl bis zu + 35,1%, Kraftstoffe bis zu + 21,1%). Die Preise für Nahrungsmittel stiegen gegenüber Februar 2010 nur leicht an (+ 0,7% bis + 1,1%). Im Vergleich zum März 2009 waren Nahrungsmittel aber teilweise noch billiger (– 0,6% bis + 1,1%).
 
Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird sich im März 2010 gegenüber März 2009 voraussichtlich um 1,3% erhöhen (Februar 2010: + 0,5% gegenüber Februar 2009). Im Vergleich zum Vormonat steigt der Index im März 2010 um 0,6%.




Die Gewinnerin steht nun fest: Den Förderpreis für MiA FutureApotheke im Wert von 250.000 Euro geht nach Ansbach


Nun ist es amtlich: Die Gewinnerin der MiA FutureApotheke steht fest.
Im Rahmen einer Pressekonferenz wird am 14.04.2010 in der Orangerie in Ansbach das Projekt der breiten Öffentlichkeit vorgestellt und der Gewinn offiziell übergeben.

Im Frühsommer diesen Jahres wird im Ansbacher Stadtteil Eyb eine von Innovationen geprägte Apotheke eröffnet, die in dieser Konzeption einmalig sein wird. Denn, wer im heiß umkämpften Apothekenmarkt bestehen möchte, muss sich den neuen Marktbedingungen öffnen. Die Lösung heißt: MiA Future Apotheke. In ihr trifft technologischer Fortschritt auf eine servicegeprägte Kundensprache.

Was wäre, wenn es hieße: “Deutschland sucht die Future-Apotheke”, gäbe es eine Resonanz? Diesem Aufruf sich in Deutschland als innovative Apotheke aus der Masse von Apotheken in der Konzeption einer MiA FutureApotheke  herauszuheben, folgten anlässlich der Expopharm, die vom 24. bis 27. September 2009 stattfand, rund 50 Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet. Genau in diesem Rahmen präsentierte MiA seinen InnovationCube.



mycare.de-Die Versandapotheke mit Preisvorteil

Den Apothekern die vielfältigen Möglichkeiten multisensualen Marketings vor Augen zu führen ist eines der MiA Ziele, die bei der ersten öffentlichen Präsentation dieser Fachmesse den Besuchern vermittelt worden sind. Als Anreiz war deshalb ein Gewinn in Höhe von rund 250.000 Euro ausgelobt worden. Dieser folgte dem Slogan:
“Gewinnen Sie mit uns Weitsicht, Vorsprung und Erfolg” mit der MiA Future Apotheke.

Insofern waren es alles potenzielle Apotheker, die wussten, wir wollen uns marketingstrategisch in den Mittelpunkt stellen. Von der Jury war gewünscht, dass unter den eingehenden Bewerbern der-/diejenige zum Zuge kommt, dessen unternehmerische, pharmazeutische und ethische Vorstellungen mit dem MiA Konzept übereinstimmen.

Aufgrund dieses doch sehr enormen Interessentenerfolges kam es bereits am 30.10.2009 zu einer ersten Sichtung. Sie erfolgte bis zum eigentlichen Casting anonym. Bis Dezember 2009 wurde durch die beteiligten Jurymitglieder vorselektiert - danach standen zehn mögliche Kandidaten fest. Am Castingtermin Ende Januar 2010 nahmen drei Finalisten teil. “Diese hatten unterschiedliche Voraussetzungen und Konzepte”, schildert Soor den Verlauf, “Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Wir waren von den vielen spannenden Konzepten und den Personen sehr beeindruckt”. Am Ende stand die Gewinnerin fest: Tanja Franz von der Ansbacher Residenz-Apotheke. “Das Konzept passte. Die Apothekerin ist Ihre eigene Marke und lebt dies auch mit ihrer ganzen Persönlichkeit”, flicht Soor ein, “Wir haben Frau Franz als eine tolle Persönlichkeit mit Herz und Verstand kennengelernt. Sie konnte uns glaubhaft Ihren Innovationsgeist und Ihre Know-How vermitteln. Aber auch der Standort in einer ländlichen Umgebung und kleinem Stadtgebiet wie in Eyb, ist für eine solches Projekt eine echte Herausforderung, der wir uns gerne stellen. Schließlich entsprechen 90 Prozent aller Apotheken in Deutschland dieser in Ansbach”, bringt es Soor auf den Punkt. Die neue Apotheke soll im Juni 2010 eröffnet werden.



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Ohne Stress zum Genuss: Schnelle Gerichte für den Feierabend



Reader’s Digest präsentiert ein neues Kochbuch mit 365 schmackhaften und gesunden Rezepten, die allesamt in maximal 30 Minuten zubereitet werden können

Stuttgart, 29. März 2010 – Für alle, die wenig Zeit zum Einkaufen und Kochen haben, aber dennoch täglich schmackhafte und gesunde Mahlzeiten zubereiten möchten, hat Reader’s Digest das neue Kochbuch Schnelle Gerichte für den Feierabend konzipiert. 365 Rezepte, eines für jeden Tag des Jahres, die alle in 30 Minuten oder weniger zubereitet werden können, bringen jede Menge Abwechslung auf den Tisch. Die kurzen, präzisen Anleitungen sind auch für weniger erfahrene Köchinnen und Köche leicht umzusetzen. Köstliche Rezepte wie Lachs in der Honigkruste oder Orangenhähnchen mit Reissalat werden auf 320 Seiten mit 200 ansprechenden Abbildungen präsentiert. Darüber hinaus enthält das Buch viele Extratipps, beispielsweise zu Einkauf und Vorratshaltung, mit denen sich zusätzlich Zeit und Aufwand sparen lässt.

 

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Bereits das richtige Einkaufen spart viel Zeit: Statt mehrmals die Woche in den Supermarkt zu gehen, empfiehlt das Buch den wöchentlichen Großeinkauf mithilfe einer detaillierten Einkaufsliste. Auch die Vorratshaltung spielt eine wichtige Rolle bei der schnellen Küche – unentbehrliche Zutaten wie zum Beispiel abgeriebene Zitronenschalen sollten immer in größeren Mengen vorbereitet und für die nächsten Einsätze eingefroren werden. Praktische „Wie geht es noch schneller“ Boxen für jedes Rezept verkürzen nochmals die Zubereitungszeit.

 

Schneller, günstiger, gesünder

Alle Rezepte wurden mit der Stoppuhr gekocht, von Testpersonen ausprobiert und für gut befunden. So benötigt beispielsweise der Lachs in der Honigkruste nur fünf Minuten Vorbereitungszeit und acht Minuten Garzeit! Leicht nachzukochende, neue Rezepte wie griechische Pizza mit Feta, Thymian-Hähnchen mit Gemüse oder Kabeljau mit Chorizo sorgen für viel Abwechslung und mehr Freude am Essen. Unter den 365 Rezepten sind für alle Geschmäcker die passenden Gerichte dabei.

 

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Abgerundet wird die Rezeptsammlung durch viele clevere Extratipps rund um die Küche – zur Resteverwertung, Vorratshaltung oder zu Küchenhelfern wie zum Beispiel Silikonmatten, die das Backpapier ersetzen und einfach nach Gebrauch in die Spülmaschine kommen

 

Das Kochbuch ist nach Zutaten geordnet: Wer zum Beispiel Hühnchenbrustfilet verarbeiten möchte, schlägt einfach das Kapitel Geflügel auf, wo viele leckere Rezepte wie Hähnchen mit Porree und Pilzen oder grünes Hähnchencurry zur Auswahl stehen.

 

Mit der neuen Rezeptsammlung von Reader’s Digest fällt es auch nicht schwer, auf vitaminarme Fertiggerichte zu verzichten. In der Zeit, die eine Fertigmahlzeit im Ofen braucht, ist ein gesundes Gericht mit Fisch oder Fleisch und Gemüse ebenso schnell auf den Tisch gebracht. Mindestens ebenso schnell, aber viel gesünder als Pizza vom Lieferservice: Die Pizza selbst belegen, zum Beispiel nach dem Rezept für griechische Pizza mit Feta. Dabei helfen auch Kinder gerne und haben jede Menge Spaß. Wer künftig auf der Basis des neuen Buches kocht, wird feststellen, dass es ganz einfach ist, die empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu sich zu nehmen, ohne extra darauf achten zu müssen. Weiterer angenehmer Nebeneffekt der veränderten Kochgewohnheiten: Schnell ist auch das eine oder andere überflüssige Kilo verschwunden.

 

Fazit

Das neue Kochbuch Schnelle Gerichte für den Feierabend hält, was es verspricht. Die große Auswahl von 365 verschiedenen Rezepten sorgt dafür, dass sich für jeden Geschmack täglich innerhalb kürzester Zeit neue leckere Gerichte auf den Tisch bringen lassen. Doch die angebotenen Gerichte sind nicht nur alltagstauglich – auch für besondere Anlässe findet sich schnell das passende Rezept: Die Gäste werden staunen.

 

Schnelle Gerichte für den Feierabend, Format 276 x 213 mm, 320 Seiten, 200 farbige Abbildungen, 365 Rezepte, Preis 29,90 Euro inkl. Versand (Deutschland/Österreich), Artikelnummer: 061 087.

 

Nur erhältlich direkt bei Reader’s Digest:

  • Deutschland: Reader’s Digest Deutschland: Verlag Das Beste GmbH, 70160 Stuttgart, Kundentelefon: 01805 / 61 99 81 (14 Cent/Minute aus dem Festnetz der T-Com; max. 42 Cent/Min. aus dem Mobilfunk.), www.readersdigest.de
  • Österreich: Reader’s Digest Österreich: Verlag Das Beste Ges.m.b.H., Singerstr. 2, 1010 Wien, Kundentelefon: 01 / 513 25 54, www.readersdigest.at



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DiCaprio stellt Umweltschutz über die eigene Karriere

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US-Weltstar warnt im Interview mit Reader’s Digest vor der Zerstörung der Erde

Stuttgart, 28. März 2010. Leonardo DiCaprio ist nicht nur einer der weltweit erfolgreichsten Schauspieler, der 35-Jährige engagiert sich zunehmend auch als aktiver Umweltschützer. Deshalb stellt er sein Engagement für die Natur sogar über seine Karriere. „Beides liegt mir am Herzen. Allerdings glaube ich, dass unser Planet zurzeit wichtiger ist als die Kunst. Es gibt Dinge, die sich ändern müssen – am besten jetzt gleich“, sagt der Weltstar im Interview mit dem Magazin Reader’s Digest (April-Ausgabe). Den Auslöser für seinen Einsatz gab im Jahr 1997 der Erfolg mit dem Kassenschlager Titanic und seine seither wachsende Popularität: „Nach Titanic stellte ich mir die Frage, wie ich den Einfluss, den ich plötzlich hatte, nutzen könnte, um nicht nur meine Karriere voranzubringen, sondern die Welt zum Positiven zu verändern“, erinnert sich DiCaprio.

Mit diesem Ansatz hat DiCaprio, dessen neuer Film Shutter Island seit Ende Februar in den Kinos läuft, zunehmend Erfolg. In dem Dokumentarfilm 11th Hour – 5 vor 12 setzt er sich genauso für eine intakte Umwelt ein wie auf der Website ECO-SITE, die vor den Folgen der globalen Erwärmung warnt. „Ich mache die Öffentlichkeit nur auf die Probleme aufmerksam, denen die Medien aus meiner Sicht nicht die gebührende Beachtung schenken“, sagt DiCaprio.

In dem Interview mit dem Magazin Reader’s Digest räumt der US-Amerikaner zugleich ein, dass der Film Titanic sein Leben „umgekrempelt“ habe: „Ich wünsche mir manchmal die 70er-Jahre zurück, weil die Filmindustrie damals noch in den Händen der Regisseure war und ein Filmemacher, der trotz des damit verbundenen Risikos einen ungewöhnlichen Streifen drehen wollte, das Geld leichter auftreiben konnte.“ Inzwischen hätten sich die Verhältnisse völlig verändert. „Kinofilme zu drehen ist ein Geschäft, und die Studios wollen Geld verdienen. Schauspieler, die das Publikum sehen will, werden nicht zuletzt deshalb engagiert, weil sie als zuverlässige Geldbringer gelten.“

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