Archive für April 2010
Phoenix Solar AG und MiaSolé Inc. schließen mehrjährigen Rahmenvertrag über die Lieferung von Dünnschicht-Solarmodulen
27.4.2010 von Andreas.
- Module mit neuartiger CIGS Technologie
- Kostengünstiges Dünnschichtmodul erweitert ProduktportfolioSulzemoos (iwr-pressedienst) - Die Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93), ein im TecDAX notiertes, international führendes Photovoltaik-Systemhaus, hat mit MiaSolé Inc., einem führenden Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen auf Basis der Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS)-Technologie aus Santa Clara, Kalifornien, einen Rahmenliefervertrag unterzeichnet. Mit dieser bis zum Jahr 2013 gültigen Vereinbarung erweitert Phoenix Solar sein Produktportfolio um einen weiteren qualitativ hochwertigen Lieferanten, der über einen kostenoptimierten Produktionsprozess verfügt. Im Rahmen dieser Vereinbarung hat Phoenix Solar einen ersten Auftrag über die Lieferung von Dünnschichtmodulen von MiaSolé mit 4,5 Megawatt Spitzenleistung erteilt. Die erste Lieferung erfolgt im zweiten Quartal 2010.
In dem von MiaSolé entwickelten Herstellungsverfahren werden unterschiedliche Schichten bestehend aus Kupfer, Indium, Gallium und Diselenid auf eine Metallfolie aufgetragen. Dieses Metallband wird in zellähnliche Teile zerteilt und zwischen zwei gehärtete Glasplatten laminiert. Das rahmenlose Glas-Glas-Modul kann sowohl auf dem Dach als auch in Bodenmontage installiert werden, wo es hohen Wind- und Schneelasten Stand hält. Das innovative Herstellungsverfahren ermöglicht fast alle denkbaren Modulgrößen, was wiederum Einsparpotenzial bei den Systemnebenkosten mit sich bringt.
Die CIGS-Technologie hat bereits im Labormaßstab den höchsten Wirkungsgrad aller Dünnschichttechnologien erreicht. Der industrielle Wirkungsgrad des MiaSolé-Moduls liegt derzeit bei 10,5 Prozent. Module mit höheren Wirkungsgraden werden bereits Ende 2010 erwartet.
Im Rahmenvertrag wurde zudem eine Recyclinggarantie vereinbart, wenn diese vom Gesetzgeber oder vom Investor gefordert wird. Nach der Lebenszeit des Solarmoduls hat der Kunde die Möglichkeit, dieses von MiaSolé abholen zu lassen, um es dem Recycling zuzuführen oder wieder neu aufzuarbeiten.
“Das Ziel von Phoenix Solar ist es, Innovationsführer in allen Bereichen der Systemintegration zu sein: vom Modul, über BOS (balance of system, = Systemnebenkosten: alle Teile und Kosten außer den direkten Kosten für Photovoltaikmodule) bis hin zu den Betriebs- und Wartungsservices. Wir freuen uns, dass MiaSolé nun zur Gruppe unserer strategischen Lieferanten zählt, mit denen wir eng zusammenarbeiten, um maximale Synergieeffekte in der systematischen Senkung der Systemkosten zu erzielen”, so Manfred Bächler, Vorstand Technik bei der Phoenix Solar AG.
“Wir freuen uns sehr über die langfristige Zusammenarbeit mit Phoenix Solar, einem führenden Unternehmen in der Solarbranche”, sagt Joseph Laia, Vorstandsvorsitzender von MiaSolé. “Die Produkte von MiaSolé gehören derzeit zu den effizientesten, günstigsten und zuverlässigsten Solarmodulen und wir sind erfreut über diese mehrjährige Vereinbarung.”
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Importpreise März 2010: + 5,0% gegenüber März 2009
27.4.2010 von Andreas.
WIESBADEN - Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2010 um 5,0% über dem Vorjahresstand. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit September 2008 (+ 7,0% gegenüber September 2007). Im Februar 2010 hatte die Jahresveränderungsrate + 2,6% und im Januar 2010 + 1,4% betragen. Gegenüber Februar 2010 stieg der Einfuhrpreisindex im März 2010 um 1,7%.
Der Preisanstieg im März 2010 ist insbesondere auf die gestiegenen Energiepreise zurückzuführen (+ 22,1% gegenüber März 2009 und + 5,4% gegenüber Februar 2010). Die Preise für Rohöl erhöhten sich gegenüber März 2009 um 60,1% (+ 6,9% gegenüber Februar 2010) und für Mineralölerzeugnisse um 57,7% (+ 8,2% gegenüber Februar 2010). Dagegen lagen die Preise für Erdgas im März 2010 deutlich niedriger als im März 2009 (- 23,6%); im Vergleich zum Februar 2010 stiegen sie um 1,7%. Dies war die vierte Preissteigerung in Folge. Das Preisniveau für Steinkohle lag ebenfalls deutlich unter dem von März 2009 (- 27,3%); gegenüber Februar 2010 verteuerten sich die Steinkohleimporte im März 2010 um 0,6%. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im März 2010 um 0,7% über dem Stand von März 2009 (+ 1,1% gegenüber Februar 2010).
Bei den Rohstoffen war Rohkupfer im März 2010 um 85,7% teurer als im März 2009. Im Vormonatsvergleich stiegen die Preise um 8,7%. Die Einfuhrpreise für das zur Stahlerzeugung verwendete Nickel erhöhte sich im Vergleich zum März 2009 um 107,4% (+ 15,5% gegenüber Februar 2010). Nicht-Eisen-Metallerze waren im März 2010 um 58,7% teurer als im März 2009 (+ 7,6% gegenüber Februar 2010). Die Preise von Nicht-Eisen-Metallen und deren Halbzeug erhöhten sich im Vergleich zum März 2009 um 33,1% (+ 4,8% gegenüber Februar 2010). Dagegen verbilligte sich Eisenerz gegenüber März 2009 um 26,3%. Im Vergleich zu Februar 2010 stiegen die Preise für Eisenerz um 4,3%. Es wurde zum vierten Mal in Folge teurer.
Im Nahrungsmittelsektor wurde im Vorjahresvergleich Rohkaffee um 15,5% teurer und setzte mit + 5,6% gegenüber Februar 2010 die seit Dezember 2009 zu beobachtende Preisentwicklung nach oben fort. Die Preise für importierte Milch und Milcherzeugnisse stiegen im März 2010 um 4,8% im Vergleich zum März 2009 (+ 0,5% gegenüber Februar 2010). Getreide war im Vergleich zum März 2009 um 4,9% billiger, stieg aber im Preis gegenüber Februar 2010 um 1,3%. Preiswerter als vor einem Jahr war auch importiertes Geflügelfleisch (- 7,6%; + 1,0% gegenüber Februar 2010).
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Was fehlt denn meiner Pflanze?
25.4.2010 von Andreas.
Grüner Daumen für alle: Mit dem neuem Gartenratgeber von Reader’s Digest wird jeder Hobbygärtner zum Pflanzendoktor
Stuttgart, 19. April 2010 – „Was fehlt denn meiner Pflanze?“ Dies fragen sich jetzt im Frühjahr wieder viele Hobbygärtner, wenn das mit viel Mühe gepflegte Grün einfach nicht so wachsen oder blühen will wie gedacht. Krankheiten und Schädlinge – ob Viren, Bakterien oder Schadinsekten – sorgen oft für Ratlosigkeit. Was tun? Der neue Gartenratgeber Was fehlt denn meiner Pflanze? von Readers Digest schafft Abhilfe: Kompetent werden die 1.000 wichtigsten Fragen zur Pflanzengesundheit beantwortet – leicht verständlich, detailliert und umfassend. Der Blütenpracht im Sommer sowie selbst gezogenem leckerem Obst, Gemüse und Kräutern steht damit nichts mehr im Wege.
Der Ratgeber Was fehlt denn meiner Pflanze? bietet auf 288 reich bebilderten Seiten Profi-Tipps für die Diagnose und Bekämpfung von Pflanzenschäden. Das wissenschaftlich fundierte Expertenwissen unterstützt Hobbygärtner dabei, alle Probleme rund um die Gesundheit von Garten-, Balkon- und Zimmerpflanzen selbst zu erkennen und zu lösen.
Vorbeugung, Diagnose, Therapie
Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg beim Gärtnern ist die Vorbeugung. Der Ratgeber gibt Tipps, wie Pflanzen von Anfang an gesund wachsen können: Licht, Temperatur, Wasser, Nährstoffe und Boden sind Aspekte, deren angemessene Berücksichtigung Pflanzenschäden gar nicht erst entstehen lässt.
Ist das Kind schon in den Brunnen gefallen bzw. die Pflanze erkrankt, erleichtert der Ratgeber die Problembestimmung. Im von A bis Z gegliederten Band können Hilfesuchende einfach das entsprechende Gewächs nachschlagen und von den Diagnosehilfen profitieren: Deutliche Farbfotos zeigen die typischen Schadensbilder und helfen dadurch beim Erkennen der Symptome. Anschauliche Erläuterungen informieren über die Ursache, die dann gezielt ausgeschaltet werden kann. Mit anderen Worten: Jedes Schadensbild wird begleitet von leicht umsetzbaren Anregungen; passende Maßnahmen zu jedem Krankheitsbild bewirken eine erfolgreiche Therapie der Pflanzenkrankheiten. Systematischer kann die Behandlung von kranken Pflanzen kaum sein.
Keine Chance für Schädlinge
Nach demselben Muster begleitet Was fehlt denn meiner Pflanze? Freizeitgärtner auch bei der Bekämpfung von Schädlingen. Das Buch hilft, Schädlinge richtig zu erkennen und wirkungsvolle Maßnahmen zu ihrer Beseitigung einzusetzen. Es werden Tipps gegen Läuse oder Milben gegeben, erklärt, wie die Ausbreitungsgefahr eingedämmt werden kann und wie die Abwehrkräfte der Pflanzen gesteigert werden können. Strategien zur Abwehr umfassen einfache Maßnahmen sowie altbewährte Hausmittel – zum Beispiel Schmierseife gegen Läuse – genauso wie Pflanzenschutzmittel. Auch der Einsatz von Nützlingen kommt nicht zu kurz: Leser erfahren, wie diese zum Schutz von Nutz- und Ziergärten eingesetzt werden können.
Prächtige, gesunde Zimmerpflanzen im Handumdrehen
Der ständige Nachkauf von Pflanzen, die aufgrund falscher Pflege eingegangen sind, kann auf Dauer teuer werden. Deshalb bietet der Ratgeber von Readers Digest umfassende Hilfestellung auch für die kleine grüne Oase in der Wohnung: Selbst komplizierte Krankheiten wie „Roter Brenner“ oder „Stängelfäule“ sind damit kein großes Problem mehr. Detaillierte Abbildungen zeigen das Schadbild und die gesunde Pflanze, ausführliche Beschreibungen erläutern Ursache und Behandlung.
Das Buch ist übersichtlich in vier Teile gegliedert und ermöglicht durch die A-Z-Gliederung einen schnellen Zugriff auf die benötigte Information. Die Erklärungen in Wort und Bild decken mehr als 90 Prozent des gesamten Schadensspektrums bei Garten- und Zimmerpflanzen ab.
Fazit
Was fehlt denn meiner Pflanze? ist ein unentbehrlicher Ratgeber für jeden, der gerne Pflanzen um sich hat oder am liebsten Obst, Gemüse und Kräuter aus dem eigenen Garten oder vom Balkon genießt. 1.000 Expertentipps bieten für nahezu jedes Problem eine Lösung, die auch für Pflanzenlaien gut verständlich und leicht umsetzbar ist.
Was fehlt denn meiner Pflanze?, Format 200 x 260 mm, 288 Seiten, 650 farbige Abbildungen, Adressen für Beratung und Information, Bezugsquellen und ein ausführliches Stichwortverzeichnis, Preis 29,90 Euro inkl. Versand (Deutschland/Österreich), Artikelnummer: 061 088.
Nur erhältlich direkt bei Reader’s Digest:
- Deutschland: Reader’s Digest Deutschland: Verlag Das Beste GmbH, 70160 Stuttgart, Kundentelefon: 01805 / 61 99 81 (14 Cent/Minute aus dem Festnetz der T-Com; max. 42 Cent/Min. aus dem Mobilfunk), www.readersdigest.de
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9,3 Milliarden Euro für außeruniversitäre Forschung im Jahr 2008
25.4.2010 von Andreas.
WIESBADEN - Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gaben die außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland im Jahr 2008 9,3 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus. Das waren 9,4% mehr als im Jahr 2007. Ein Teil der Ausgabensteigerung ist auf Sondereffekte bei der Max-Planck-Gesellschaft zurückzuführen, deren Haushalt zur Steuerkompensation aufgrund der Neubeurteilung der Unternehmereigenschaft durch die Finanzbehörden erhöht worden war. Ohne die Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft betrug die Steigerung 7,4%.
Gut drei Viertel (75,9%) der Ausgaben für außeruniversitäre Forschung wurden allein in den Bereichen Naturwissenschaften (4,6 Milliarden Euro) und Ingenieurwissenschaften (2,5 Milliarden Euro) getätigt. 1,2 Milliarden Euro (12,4%) der Forschungsausgaben entfielen auf die Geistes- und Sozialwissenschaften, 0,6 Milliarden Euro (6,5%) auf die Humanmedizin und 0,5 Milliarden Euro (5,2%) auf die agrarwissenschaftliche Forschung.
Zu den außeruniversitären Forschungseinrichtungen gehören neben den Einrichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden auch öffentlich geförderte, private Einrichtungen ohne Erwerbszweck. Auf die gemeinsam von Bund und Ländern geförderten privaten Forschungseinrichtungen entfielen im Jahr 2008 mit 7,1 Milliarden Euro gut drei Viertel (75,6%) der gesamten außeruniversitären Forschungsausgaben. Dabei gaben die Helmholtz-Zentren 3,0 Milliarden Euro, die Institute der Max-Planck-Gesellschaft 1,6 Milliarden Euro, die Institute der Fraunhofer-Gesellschaft 1,4 Milliarden Euro und die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft 1,0 Milliarden Euro aus. Auf die Akademien der Wissenschaften entfielen 0,1 Milliarden Euro.
Die Forschungseinrichtungen von Bund, Ländern und Gemeinden hatten mit 0,9 Milliarden Euro einen Anteil von 9,9% an den gesamten Ausgaben der außeruniversitären Einrichtungen für Forschung und Entwicklung. Die sonstigen öffentlich geförderten Forschungseinrichtungen, einschließlich der wissenschaftlichen Bibliotheken und Museen, gaben 2008 zusammen 1,4 Milliarden Euro (14,5%) für Forschung und Entwicklung aus.
Auf die außeruniversitären Forschungseinrichtungen und die Hochschulen entfielen im Jahr 2008 gut 30% der gesamten Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Deutschland. Nahezu 70% der gesamten Forschungstätigkeiten finden im Unternehmenssektor statt. Insgesamt wurden in den drei Sektoren 2008 nach vorläufigen Berechnungen 66,1 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Dies entspricht einem Anteil von 2,6% am Bruttoinlandsprodukt.
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Erzeugerpreise März 2010: - 1,5% gegenüber März 2009
25.4.2010 von Andreas.
WIESBADEN - Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2010 um 1,5% niedriger als im März 2009. Im Februar 2010 hatte die Jahresveränderungsrate - 2,9% betragen. Gegenüber Februar 2010 stieg der Index im März um 0,7%.
Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im März 2010 gegenüber März 2009 um 0,2% und gegenüber Februar 2010 um 0,3%. Die Preise für Energie lagen im März 2010 um 5,5% unter denen von März 2009. Sie erhöhten sich gegenüber Februar 2010 um 1,6%.
Erdgas insgesamt kostete im März 2010 um 30,8% weniger als im März 2009 (- 1,3% gegenüber Februar 2010). Industriekunden zahlten im Vorjahresvergleich 26,9% weniger (- 0,2% gegenüber Februar 2010), Erdgas für Haushalte war um 19,6% billiger als im März 2009 (- 0,1% gegenüber Februar 2010).
Die Preise für elektrischen Strom lagen im März 2010 um 4,2% höher als vor einem Jahr (+ 2,3% gegenüber Februar 2010). Während Weiterverteiler 6,5% mehr zahlten als im März 2009 (+ 6,0% gegenüber Februar 2010), erhöhten sich die Strompreise für Haushalte um 3,6% (+ 0,7% gegenüber Februar 2010).
Mineralölerzeugnisse waren im März 2010 um 25,2% teurer als ein Jahr zuvor (+ 5,1% gegenüber Februar 2010). Bei den einzelnen Mineralölprodukten ergaben sich folgende Preisveränderungen gegenüber dem Vorjahresmonat März 2009 (beziehungsweise gegenüber dem Vormonat Februar 2010): schweres Heizöl + 58,0% (+ 5,9%), Flüssiggas + 56,6% (+ 2,5%), leichtes Heizöl + 45,5% (+ 8,9%), Motorenbenzin + 19,7% (+ 5,4%), Dieselkraftstoff + 19,5% (+ 5,4%).Vorleistungsgüter (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden) waren im Vergleich zum März 2009 um 0,9% teurer (+ 0,9% gegenüber Februar 2010). Die Preise für Metalle lagen um 4,7% höher als im März 2009 und stiegen gegenüber dem Vormonat um 2,6%. Während Stahlrohre und Rohrstücke aus Eisen oder Stahl noch 13,4% weniger kosteten als im Vorjahresmonat März 2009 (- 0,5% gegenüber Februar 2010) und Walzstahl noch um 3,3% billiger war als im März 2009 (+ 4,6% gegenüber Februar 2010), erhöhten sich die Preise für Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug im Vorjahresvergleich um 32,0% (+ 2,9% gegenüber Februar 2010). Düngemittel und Stickstoffverbindungen kosteten 22,6% weniger als im März 2009 (+ 5,1% gegenüber Februar 2010).
Die Preise für Verbrauchsgüter waren im März 2010 um 0,5% niedriger als im Vorjahresmonat, gegenüber Februar 2010 sanken sie um 0,2%. Nahrungsmittel waren 1,7% günstiger (- 0,4% gegenüber Februar 2010). Fleisch (ohne Geflügel) kostete im März 2010 2,6% weniger als im Vorjahresmonat (- 1,4% gegenüber Februar 2010). Dagegen waren Butter und andere Fettstoffe aus Milch um 22,6% teurer als im März 2009 (- 3,7% gegenüber Februar 2010). Milch kostete 1,4% mehr (- 0,2% gegenüber Februar 2010). Die Preise für Arzneiwaren für den Apothekenmarkt lagen um 2,5% höher als im Vorjahresmonat (+ 0,3% gegenüber Februar 2010).
Detaillierte Informationen zur Statistik der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte bietet die Fachserie 17, Reihe 2, die im Publikationsservice von Destatis unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort “gewerbliche Erzeugerpreise”, kostenlos erhältlich ist. Die Daten können auch über die Genesis-Online-Datenbank (www.destatis.de/genesis) bezogen werden.
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Seeschifffahrt bricht 2009 um über 17% ein
25.4.2010 von Andreas.
WIESBADEN - Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) nahm 2009 der Seegüterumschlag deutscher Häfen um über 17% ab. Damit war der Seeverkehr stärker von der weltweiten Wirtschaftskrise beeinflusst worden als die Güterbeförderung anderer Verkehrsträger. So verringerten sich die Transportmengen in der Binnenschifffahrt um 16,8% und im Schienengüterverkehr um 15,9%. Die Luftfracht nahm um 6,1% ab.
Insgesamt bewegte sich der Seeverkehr mit den jetzt registrierten 265,4 Millionen Tonnen auf dem Niveau von 2003/2004. Der 2008 mit 320,6 Millionen Tonnen bisher höchste Umschlagswert wurde um über 55 Millionen Tonnen unterschritten.
Im Jahresverlauf zeigten sich beim Seegüterumschlag leichte Verbesserungstendenzen. So lagen die Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahr bis Mai 2009 überwiegend bei Minuswerten von über 20%. In den Monaten Juni bis November schwankten die Abnahmen zwischen 12 und 19%. Im Dezember wurde erstmals im Jahr 2009 ein nur einstelliger Rückgang von unter 10% festgestellt. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass auch der Dezember 2008 schon von der Wirtschaftskrise beeinflusst war.Der Rückgang der Gesamtgütermenge schlug sich auch in den einzelnen Verkehrsbeziehungen nieder. Die relativen Veränderungen unterschieden sich dabei nur geringfügig, wobei der Empfang aus dem Ausland - die im Seeverkehr mit knapp 160 Millionen Tonnen mengenmäßig wichtigste Relation - am stärksten abgenommen hat (- 17,5% beziehungsweise knapp 34 Millionen Tonnen). Beim Versand ins Ausland lag der Rückgang bei knapp 17% (- 20,2 Millionen Tonnen) und beim innerdeutschen Seeverkehr bei etwas über 16% (- 1,3 Millionen Tonnen). Im Dezember 2009 zeigte der Empfang aus dem Ausland ein Minus von etwas über 14%, der Versand ein leichtes Plus von 0,2%.
Die differenzierte Betrachtung nach Güterarten zeigte im Jahr 2009 für alle Abteilungen Minuswerte gegenüber dem Vorjahr auf, die von einem nur leichten Rückgang von 3,5% bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen bis zu einer Abnahme um über 36% bei Eisen und Nichteisen-Metallen reichten. Die mengenmäßig wichtigsten im Seeverkehr beförderten Güter waren mit über 91 Millionen Tonnen weiterhin Halb- und Fertigerzeugnisse, gefolgt von Mineralölerzeugnissen mit fast 53 Millionen Tonnen.
Noch stärker eingebrochen als der Seegüterumschlag insgesamt ist der kombinierte Verkehr über See. Mit knapp 12 Millionen TEU (=Twenty-foot-Equivalent-Unit) wurde hier das Ergebnis des Vorjahres um fast ein Viertel unterschritten. Die Zahl der TEU verringerte sich um circa 3,8 Millionen und liegt in etwa wieder auf dem Niveau von 2004/2005. Im Dezember 2009 betrug der Rückgang aber nur noch 8%, womit sich erstmals der Containerverkehr wieder etwas besser entwickelt hat als der Gesamtgüterumschlag im Seeverkehr.
Der Index der Seefrachtraten in der Linienfahrt auf der Basis 2006=100 lag im Durchschnitt des Jahres 2009 - berechnet auf Euro-Basis - um 28,8% unter dem Niveau des Jahres 2008. Der Index zeigt die Preisentwicklung der von den deutschen Unternehmen für Im- und Exporte in Anspruch genommenen Seeverkehrsleistungen in der Linienfahrt. Zu den stärksten Ratenabschwächungen kam es in der Amerikafahrt (- 37,3%) und in der Fahrtregion Asien/Australien (- 31,8%). In der Europafahrt (- 13,5%) und in der Afrikafahrt (- 16,1%) waren die Rückgänge geringer, aber die Frachtraten lagen auch hier deutlich niedriger als im Vorjahr.
Der Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro lag im Durchschnitt des Jahres 2009 um 5,3% über dem Niveau des Jahres 2008. Da circa 75% der Frachtraten in US-Dollar gemeldet werden, wurde der Preisverfall durch die Wechselkursentwicklung gedämpft: Ohne den Wechselkurseffekt wären die Frachtraten noch deutlicher gesunken.
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Täglich eine kleine Flasche Bier je potenziellem Verbraucher
25.4.2010 von Andreas.
WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Tag des deutschen Bieres am 23. April mitteilt, wurden im Jahr 2009 in Deutschland 86,1 Millionen Hektoliter Bier konsumiert. Diese Menge schließt auch Biermischungen, aber nicht alkoholfreies Bier und Malztrunk ein. Auch wenn nicht alle Bier trinken - ergibt sich rein rechnerisch daraus ein durchschnittlicher jährlicher Verbrauch von 121,4 Litern Bier je potenziellem Biertrinker (Personen im Alter von 15 Jahren und älter). Diese Menge entspricht exakt einer kleinen Flasche Bier (0,33 Liter) pro Tag.
Der Inlandsverbrauch errechnet sich aus dem versteuerten Absatz, in dem auch die importierten ausländischen Biere enthalten sind, zuzüglich Bier, das von Brauereien unentgeltlich als Haustrunk an ihre Angestellten abgegeben wird. Exporte sind im Inlandsverbrauch nicht enthalten.
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Statistik - Informationsbasis für den gesellschaftlichen Wandel
25.4.2010 von Andreas.
WIESBADEN - Daten der amtlichen Statistik sollen den gesellschaftlichen Zusammenhalt messbar machen. Das empfiehlt der Statistische Beirat - das Gremium der Nutzer, Befragten und Produzenten der Bundesstatistik - in einem Eckpunktepapier, das der Beirat heute der Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, Cornelia Rogall-Grothe übergeben hat.
Für die Analyse von immer komplexer werdenden gesellschaftlichen Zusammenhängen sei die entsprechende Weiterentwicklung der statistischen Infrastruktur notwendig, so der Statistische Beirat. Welche Einflussfaktoren führen zu welchen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Änderungen? Um das herauszufinden, solle das Statistische Bundesamt besonders die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen weiterentwickeln.
Die Reform der Unternehmensstatistiken ist bereits in vollem Gange. Nun müssen auch die Statistiken der privaten Haushalte stärker miteinander verzahnt werden. Ziel muss ein System sein, das die erforderlichen Indikatoren liefert. Der Beirat schließt sich auch den Empfehlungen der internationalen “Stiglitz-Sen-Kommission” an, deren Bericht vom September 2009 einen Impuls zum Ausbau der statistischen Berichterstattung gegeben hat. Die Zukunft gehöre zweckmäßig ausgewählten Indikatoren. Über die klassische gesamtwirtschaftliche Messgröße “Bruttoinlandsprodukt” hinaus soll die Statistik zu Anhaltspunkten gelangen, wie sich ein Phänomen wie “Lebensqualität” in Zahlen fassen lässt.
Eine geeignete Zusammenstellung und Weiterentwicklung von Indikatoren zur Ökologie, zur Einkommensverteilung und zur Erwerbstätigkeit ist aus Sicht des Beirats hierzu erforderlich und soll in enger Zusammenarbeit mit der Wissenschaft geschehen.
Das vollständige Eckpunktepapier ist auf der Website des Statistischen Beirates abrufbar.
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Deutsche Export Performance von 2000 bis 2009
25.4.2010 von Andreas.
WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der deutsche Index der Export Performance mit den 25 wichtigsten Partnerländern von 2000 bis 2009 um knapp 11% gestiegen. Gemessen am Bezugsjahr 2005 stieg der Index in diesem Zeitraum zwischen 2000 und 2009 von 92 auf 102 Punkte.
Die Export Performance misst den Marktanteil deutscher Warenexporte an den Importen der bedeutendsten Partnerländer. Der Index beschreibt, wie sich der Anteil der deutschen Waren an den Gesamtimporten dieser Länder im Zeitablauf verändert hat. Wachsen die deutschen Exporte in die Partnerländer schneller als deren Gesamtimporte, so steigt der deutsche Export-Performance-Index.
Dem Anstieg des Export Performance Index von 2000 bis 2003 von 92 auf 106 Punkte folgte von 2003 bis 2006 ein Rückgang von 106 auf 100: Die deutschen Exporte waren langsamer gewachsen als die Gesamtimporte der 25 größten Partnerländer. Nach einem erneuten Anstieg auf 104 im Jahr 2007 ging der Index 2008 wieder auf den Wert von 2006 zurück. 2009 verbesserte er sich erneut, und zwar auf 102 Punkte.
Betrachtet man einzelne Partnerländer, so zeigt sich, dass der deutsche Export-Performance-Index (2005=100) im Jahr 2009 einen besonders hohen Stand gegenüber China (127), Österreich (111), Polen (110), Dänemark (109) und der Schweiz (109) erreichte. Besonders niedrig war er gegenüber der Slowakei (80), Portugal (82), Ungarn (83), der Türkei (84) und Japan (85).
Weitere Informationen finden sich in der Zeitschrift “Wirtschaft und Statistik”, Heft 5/2005, Seite 539ff (www.destatis.de/download/aussh/aussh_d/wista_0505.pdf).
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7,6% weniger neue Ausbildungsverträge im Jahr 2009
25.4.2010 von Andreas.
WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2009 rund 561 300 Jugendliche in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag im Rahmen des dualen Systems abgeschlossen. Das waren 46 300 oder 7,6% weniger als im Jahr 2008. Überdurchschnittlich stark war der Rückgang der Vertragsabschlüsse in den neuen Ländern (einschließlich Berlin). Dort sank die Zahl der Neuabschlüsse gegenüber dem Vorjahr um 13,0% (- 14 700). Im früheren Bundesgebiet verringerte sich die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge um 6,4% (- 31 600). Mögliche Gründe für diesen Rückgang sind das geringere Angebot an Ausbildungsplätzen aufgrund der Wirtschaftskrise, die demografische Entwicklung in der für die duale Ausbildung typischen Altersgruppe in den neuen Ländern sowie eine höhere Studierneigung bei den Schulabsolventen mit Hochschulreife.
Im größten Ausbildungsbereich Industrie und Handel, zu dem auch die Ausbildungsberufe von Banken und Versicherungen gehören, wurden im Jahr 2009 9,1% (- 33 300) weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen als im Vorjahr. Im Handwerk, dem zweitgrößten Ausbildungsbereich, sank die Zahl der neuen Ausbildungsverträge um 6,6% (- 11 100).
Insgesamt befanden sich am 31. Dezember 2009 nach vorläufigen Ergebnissen rund 1,573 Millionen Jugendliche in einer Ausbildung im dualen System. Das waren 2,5% (- 40 600) weniger als im Vorjahr 2008. Auch hier verlief die Entwicklung in den neuen Ländern und im früheren Bundesgebiet unterschiedlich. Während die Zahl der Auszubildenden 2009 im früheren Bundesgebiet um 1,0% (- 12 900) sank, gab es in den neuen Ländern 8,8% (- 27 700) weniger Auszubildende als 2008.
Eine zusätzliche Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.
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