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Klimabonus für die Haushaltskasse: 35 Prozent Energieeinsparung beim Waschen möglich



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Aktionstag „Nachhaltiges (Ab-)Waschen“ am 10. Mai 2010

„Wer die Waschprogramme und das Waschmittel optimal einsetzt, spart Energie. Das entlastet nicht nur die Umwelt sondern auch die Haushaltskasse. So lassen sich die Ausgaben für Strom und Waschmittel merklich senken“, sagt Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, anlässlich des Aktionstages „Nachhaltiges (Ab-)Waschen“. Häufig wird wärmer gewaschen als erforderlich. Durch die Wahl niedrigerer Waschtemperaturen lässt sich jedoch der Energieverbrauch der Waschmaschine um über 35 Prozent pro Waschgang senken.

Wer Geld sparen und gleichzeitig die Umwelt schonen möchte, sollte zusätzlich die folgenden einfachen Hinweise berücksichtigen:

1.                    Waschmaschinen nur voll beladen starten – bei Voll- und Colorwaschmitteln mindestens 4,5 kg Wäsche, für Feinwaschmittel 2,5 kg Wäsche.

2.                   Wäsche sortieren und das jeweils erforderliche Waschmittel (Voll-, Color- oder Feinwaschmittel) einsetzen.

3.                   Nach Dosieranweisung dosieren. Dabei auf den Verschmutzungsgrad achten.

4.                   Auf eine Vorwäsche kann verzichtet werden.

5.                   Für Weißwäsche reichen häufig 40°C bis maximal 60°C. Für Buntwäsche sind meist nur 30°C erforderlich. Kochwäsche ist nur in Ausnahmen notwendig – zum Beispiel, um Erreger ansteckender Krankheiten abzutöten.

6.                   Bevorzugt konzentrierte Waschmittel in Nachfüllpackungen verwenden. Superkompaktwaschmittel, bei denen je ein Mittel für Farbiges und Weißes verwendet wird, schneiden ökologisch nur geringfügig schlechter ab als Baukasten-Waschmittel. Die Nachfüllpackung spart Verpackungsmaterial.

7.                   Beim Neukauf der Waschmaschine auf den Energie- und Wasserverbrauch achten.

 

Sparen können die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht nur beim Wäschewaschen. Auch beim Geschirrspülen zahlt sich Sparsamkeit für die Umwelt und die Haushaltskasse aus. Für Geschirrspülmaschinen gilt daher ebenfalls: Beim Neukauf auf energie- und wassersparende Modelle achten. Nur voll beladen benutzen und auf Vorspülen soweit wie möglich verzichten.

 

Informationen zum Bundesweiten Aktionstag finden Sie unter www.aktionstag-nachhaltiges-waschen.de.

Unter http://www.forum-waschen.de/e-trolley/page_8855/index.html gibt es die Möglichkeit, den Stromverbrauch beim Waschen zu berechnen.




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Die CHECK24 Affiliate AG ist im Jahr 2010 aus der am deutschen Vergleichsmarkt erfolgreich etablierten wechseln.de GmbH hervorgegangen. Der Grundgedanke ist derselbe geblieben: den Besuchern exzellente und einfach zu bedienende Tarifrechner für die Bereiche Strom, Gas und DSL an die Hand zu geben. So soll der Wechsel des jeweiligen Anbieters problemlos und vor allem kostenlos vonstattengehen.

Kern des Unternehmens ist das mehrfach „sehr gut“ getestete Partnerprogramm für Affiliates, das von allen führenden Webmasterdiensten empfohlen wird. Hier können sich Webseitenbetreiber kostenfrei registrieren und sofort aus einer Vielzahl von Werbemitteln auswählen. Für jeden Lead/Sale werden den Partnern attraktive Provisionen angeboten.

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Höhere Strompreise durch Einführung einer Brennelemente-Steuer sehr unwahrscheinlich




 

Berlin, 11. Juni 2010 – Die möglichen Mehrkosten der Atomkonzerne durch die geplante Einführung der Brennelemente-Steuer werden so gut wie keine Auswirkungen auf die Entwicklung der Strompreise in Deutschland haben. Faktisch spielen Kernkraftwerke für die Preisbildung an der Strombörse keine Rolle, da im Rahmen des Merit-Order-Prinzips wesentlich teurere Kraftwerkstypen bestimmend für die Beschaffungskosten der über 900 bundesdeutschen Stromversorger sind.

 

Letztlich wird sich die Brennelemente-Steuer von umgerechnet 1,5 Cent je produzierter Kilowattstunde lediglich schmälernd auf die Gewinne der Kernkraftwerksbetreiber auswirken, die bislang mit Margen von 3 Cent und mehr pro Kilowattstunde Atomstrom kalkulieren konnten.

 

Selbst für den äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass die zusätzlichen Kosten aus der Brennelemente-Steuer von 2,3 Mrd. Euro jährlich teilweise oder gar vollständig auf die Endverbraucher durchschlagen sollten, werden die Auswirkungen für private Abnehmer allenfalls gering sein. Insgesamt beläuft sich der Verbrauch der deutschen Haushalte auf weniger als 25 Prozent der gesamten Stromerzeugung, wodurch die Mehrkosten für sie auf unter 600 Millionen Euro sinken würden. Umgelegt auf die gut 40 Millionen Haushalte in der Bundesrepublik ergäbe sich so eine Verteuerung pro Haushalt von weniger als 15 Euro im Jahr bzw. 1,25 Euro im Monat.

 

Einen viel stärkeren Einfluss auf die Entwicklung der Strompreise in den kommenden Jahren werden hingegen andere Faktoren wie die Kosten zur Förderung der erneuerbaren Energien haben. Gerade der massive Ausbau der Photovoltaik dürfte angesichts der hohen Fördersätze, die letztlich von den Endverbrauchern über die EEG-Umlage gezahlt werden, bald für viele Stromkunden finanziell spürbar werden.

 

toptarif.de ist das unabhängige Verbraucherportal der Verlagsgruppe von Georg von Holtzbrinck für alle gängigen Tarife in Deutschland. Es umfasst derzeit die Kategorien Strom, Gas, DSL, Geldanlagen, sowie Versicherungen für KFZ, Rechtsschutz, Hausrat, Wohngebäude, Privathaftpflicht, Tierhalterhaftpflicht und wird ständig erweitert und aktualisiert. Der Verbraucher kann dadurch mit minimalem Aufwand kostenlos prüfen, ob es für ihn günstigere Tarife gibt, und gegebenenfalls über www.toptarif.de gleich wechseln. Der komplette Wechselservice ist für den Verbraucher komplett kostenfrei und der Kunde erhält über toptarif.de in jedem Fall die Original-Konditionen des Anbieters, in Einzelfällen sogar zusätzliche, beim Anbieter selbst nicht erhältliche Boni und Ermäßigungen.

Verbraucherpreise im April 2010: Voraussichtlich + 1,0% gegenüber April 2009

WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im April 2010 gegenüber April 2009 nach bisher vorliegenden Ergebnissen voraussichtlich um 1,0% erhöhen (März 2010: + 1,1% gegenüber März 2009). Im Vergleich zum Vormonat März 2010 sinkt der Verbraucherpreisindex um 0,1%.

Wie in den Vormonaten wird die Teuerungsrate maßgeblich durch die starken Preiserhöhungen bei leichtem Heizöl und Kraftstoffen bestimmt. Im Gegensatz dazu wirkt die Gaspreisentwicklung im Vorjahresvergleich inflationsdämpfend.

Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird sich im April 2010 gegenüber April 2009 voraussichtlich um 1,0% erhöhen (März 2010: + 1,2% gegenüber März 2009). Im Vergleich zum Vormonat sinkt der Index im April 2010 um 0,1%.

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Tarifverdienste Januar 2010: + 2,3% gegenüber Januar 2009

5 Euro Rabatt - nicht mit anderen Rabatten kombinierbar - gilt nicht für meindesign, T-Shirt und Kalender - ist nur einmal einlösbar pro Kunde - gilt nur für Deutschland - Gutschein-Code: SAXO256AC

WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhöhten sich die monatlichen Tarifverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland zwischen Januar 2009 und Januar 2010 durchschnittlich um 2,3%.
Zum Vergleich: Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Januar 2010 um 0,8% über dem Vorjahreswert. Allerdings profitierten - wegen Kurzarbeit, der Kürzung von Sonderzahlungen, aber auch der vorübergehenden Aussetzung von Tarifsteigerungen aufgrund von Öffnungsklauseln - nicht alle Tarifbeschäftigten in vollem Umfang von den vereinbarten Tariferhöhungen.

Insgesamt ist zwar eine Abschwächung der Tarifverdienstentwicklung festzustellen: im Juli und Oktober 2009 stiegen die tariflichen Monatsverdienste noch durchschnittlich jeweils um + 3,0% gegenüber dem Vorjahresmonat. Diese Abschwächung ist aber allein durch den geringen Anstieg im Dienstleistungsbereich von 1,7% begründet. Im Produzierenden Gewerbe erhöhten sich die tariflichen Monatsverdienste überdurchschnittlich um 3,5%. Dieser trotz der Wirtschaftskrise immer noch vergleichsweise hohe Anstieg ist weiterhin maßgeblich auf die hohen und mit einer langen Laufzeit versehenen Tarifabschlüsse aus dem Jahr 2008 zurückzuführen.

Allerdings unterschied sich die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftszweigen des Produzierenden Gewerbes deutlich voneinander. Im Baugewerbe stiegen die durchschnittlichen Tarifverdienste um 2,1%, im Verarbeitenden Gewerbe, zu dem unter anderem auch die Chemische Industrie, der Maschinenbau und das Metallgewerbe zählen, um 3,7%. Im Dienstleistungsbereich, der neben den überwiegend von Privatunternehmen angebotenen Dienstleistungen wie Handel, Gaststätten und Versicherungen auch die öffentliche Verwaltung sowie das Gesundheits- und Sozialwesen umfasst, stiegen die tariflichen Monatsverdienste zwischen 1,0% im Gesundheits- und Sozialwesen und 3,9% im Bereich Information und Kommunikation.


Importpreise März 2010: + 5,0% gegenüber März 2009

WIESBADEN - Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2010 um 5,0% über dem Vorjahresstand. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit September 2008 (+ 7,0% gegenüber September 2007). Im Februar 2010 hatte die Jahresveränderungsrate + 2,6% und im Januar 2010 + 1,4% betragen. Gegenüber Februar 2010 stieg der Einfuhrpreisindex im März 2010 um 1,7%.

Der Preisanstieg im März 2010 ist insbesondere auf die gestiegenen Energiepreise zurückzuführen (+ 22,1% gegenüber März 2009 und + 5,4% gegenüber Februar 2010). Die Preise für Rohöl erhöhten sich gegenüber März 2009 um 60,1% (+ 6,9% gegenüber Februar 2010) und für Mineralölerzeugnisse um 57,7% (+ 8,2% gegenüber Februar 2010). Dagegen lagen die Preise für Erdgas im März 2010 deutlich niedriger als im März 2009 (- 23,6%); im Vergleich zum Februar 2010 stiegen sie um 1,7%. Dies war die vierte Preissteigerung in Folge. Das Preisniveau für Steinkohle lag ebenfalls deutlich unter dem von März 2009 (- 27,3%); gegenüber Februar 2010 verteuerten sich die Steinkohleimporte im März 2010 um 0,6%. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im März 2010 um 0,7% über dem Stand von März 2009 (+ 1,1% gegenüber Februar 2010).

Bei den Rohstoffen war Rohkupfer im März 2010 um 85,7% teurer als im März 2009. Im Vormonatsvergleich stiegen die Preise um 8,7%. Die Einfuhrpreise für das zur Stahlerzeugung verwendete Nickel erhöhte sich im Vergleich zum März 2009 um 107,4% (+ 15,5% gegenüber Februar 2010). Nicht-Eisen-Metallerze waren im März 2010 um 58,7% teurer als im März 2009 (+ 7,6% gegenüber Februar 2010). Die Preise von Nicht-Eisen-Metallen und deren Halbzeug erhöhten sich im Vergleich zum März 2009 um 33,1% (+ 4,8% gegenüber Februar 2010). Dagegen verbilligte sich Eisenerz gegenüber März 2009 um 26,3%. Im Vergleich zu Februar 2010 stiegen die Preise für Eisenerz um 4,3%. Es wurde zum vierten Mal in Folge teurer.

Im Nahrungsmittelsektor wurde im Vorjahresvergleich Rohkaffee um 15,5% teurer und setzte mit + 5,6% gegenüber Februar 2010 die seit Dezember 2009 zu beobachtende Preisentwicklung nach oben fort. Die Preise für importierte Milch und Milcherzeugnisse stiegen im März 2010 um 4,8% im Vergleich zum März 2009 (+ 0,5% gegenüber Februar 2010). Getreide war im Vergleich zum März 2009 um 4,9% billiger, stieg aber im Preis gegenüber Februar 2010 um 1,3%. Preiswerter als vor einem Jahr war auch importiertes Geflügelfleisch (- 7,6%; + 1,0% gegenüber Februar 2010).



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Erzeugerpreise März 2010: - 1,5% gegenüber März 2009


WIESBADEN - Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2010 um 1,5% niedriger als im März 2009. Im Februar 2010 hatte die Jahresveränderungsrate - 2,9% betragen. Gegenüber Februar 2010 stieg der Index im März um 0,7%.

Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im März 2010 gegenüber März 2009 um 0,2% und gegenüber Februar 2010 um 0,3%. Die Preise für Energie lagen im März 2010 um 5,5% unter denen von März 2009. Sie erhöhten sich gegenüber Februar 2010 um 1,6%.

Erdgas insgesamt kostete im März 2010 um 30,8% weniger als im März 2009 (- 1,3% gegenüber Februar 2010). Industriekunden zahlten im Vorjahresvergleich 26,9% weniger (- 0,2% gegenüber Februar 2010), Erdgas für Haushalte war um 19,6% billiger als im März 2009 (- 0,1% gegenüber Februar 2010).
Die Preise für elektrischen Strom lagen im März 2010 um 4,2% höher als vor einem Jahr (+ 2,3% gegenüber Februar 2010). Während Weiterverteiler 6,5% mehr zahlten als im März 2009 (+ 6,0% gegenüber Februar 2010), erhöhten sich die Strompreise für Haushalte um 3,6% (+ 0,7% gegenüber Februar 2010).
Mineralölerzeugnisse waren im März 2010 um 25,2% teurer als ein Jahr zuvor (+ 5,1% gegenüber Februar 2010). Bei den einzelnen Mineralölprodukten ergaben sich folgende Preisveränderungen gegenüber dem Vorjahresmonat März 2009 (beziehungsweise gegenüber dem Vormonat Februar 2010): schweres Heizöl + 58,0% (+ 5,9%), Flüssiggas + 56,6% (+ 2,5%), leichtes Heizöl + 45,5% (+ 8,9%), Motorenbenzin + 19,7% (+ 5,4%), Dieselkraftstoff + 19,5% (+ 5,4%).

Vorleistungsgüter (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden) waren im Vergleich zum März 2009 um 0,9% teurer (+ 0,9% gegenüber Februar 2010). Die Preise für Metalle lagen um 4,7% höher als im März 2009 und stiegen gegenüber dem Vormonat um 2,6%. Während Stahlrohre und Rohrstücke aus Eisen oder Stahl noch 13,4% weniger kosteten als im Vorjahresmonat März 2009 (- 0,5% gegenüber Februar 2010) und Walzstahl noch um 3,3% billiger war als im März 2009 (+ 4,6% gegenüber Februar 2010), erhöhten sich die Preise für Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug im Vorjahresvergleich um 32,0% (+ 2,9% gegenüber Februar 2010). Düngemittel und Stickstoffverbindungen kosteten 22,6% weniger als im März 2009 (+ 5,1% gegenüber Februar 2010).

Die Preise für Verbrauchsgüter waren im März 2010 um 0,5% niedriger als im Vorjahresmonat, gegenüber Februar 2010 sanken sie um 0,2%. Nahrungsmittel waren 1,7% günstiger (- 0,4% gegenüber Februar 2010). Fleisch (ohne Geflügel) kostete im März 2010  2,6% weniger als im Vorjahresmonat (- 1,4% gegenüber Februar 2010). Dagegen waren Butter und andere Fettstoffe aus Milch um 22,6% teurer als im März 2009 (- 3,7% gegenüber Februar 2010). Milch kostete 1,4% mehr (- 0,2% gegenüber Februar 2010). Die Preise für Arzneiwaren für den Apothekenmarkt lagen um 2,5% höher als im Vorjahresmonat (+ 0,3% gegenüber Februar 2010).

Detaillierte Informationen zur Statistik der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte bietet die Fachserie 17, Reihe 2, die im Publikationsservice von Destatis unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort “gewerbliche Erzeugerpreise”, kostenlos erhältlich ist. Die Daten können auch über die Genesis-Online-Datenbank (www.destatis.de/genesis) bezogen werden.



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Jährliche Investitionen durch Erneuerbare Energien verdoppeln sich bis 2020


Erneuerbare werden tragende Säule der deutschen Wirtschaft

Bis 2020 verdoppeln sich die jährlichen Investitionen durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien auf über 28 Mrd. Euro. Insgesamt investiert die Branche in den nächsten zehn Jahren allein in Deutschland 235 Mrd. Euro in Anlagen zur Erzeugung von Strom, Wärme und Kraftstoffen aus Erneuerbaren Energien. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Prognos AG, die der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) gemeinsam mit der Agentur für Erneuerbare Energien und der Deutschen Messe AG in Auftrag gegeben hat. Grundlage für die Berechnungen von Prognos sind die Ausbauprognosen der Branche für die Erneuerbaren Energien in den Sektoren Strom, Wärme und Verkehr bis 2020.

„Mit den anstehenden Milliardeninvestitionen im Bereich der Erneuerbaren Energien erhöhen sich Beschäftigung und Wertschöpfung in Deutschland, ohne dabei das Klima zu belasten und Ressourcen zu verschwenden. Voraussetzung für diese positive Entwicklung sind allerdings stabile politische Rahmenbedingungen wie sie im Stromsektor beispielsweise das Erneuerbare-Energien-Gesetz bietet“, erklärt BEE-Geschäftsführer Björn Klusmann. Auch in den Sektoren Wärme und Verkehr müsse die verlässliche Förderung der Erneuerbaren Energieträger sowie deren umfassende Integration in die Energieversorgung nun zügig vorangebracht werden.

Jens Hobohm, Leiter Energiewirtschaft bei der Prognos AG: „Die Ergebnisse unserer Berechnungen zeigen, dass Erneuerbare Energien in den kommenden Jahren eine immer wichtigere Bedeutung für den Standort Deutschland haben können, wenn die Ausbauprognosen der Branche eintreten.“

Die Investitionen durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien liegen schon heute über denen der konventionellen Strom- und Gasversorger, die nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft 2009 rund 12,4 Mrd. Euro betrugen. Bis 2020 werden die Erneuerbaren Energien auch in Sachen Beschäftigung mit voraussichtlich mindestens 500.000 Arbeitsplätzen andere Schlüsselindustrien wie beispielsweise die Chemiebranche deutlich übertreffen.

Die wachsende Bedeutung der Erneuerbaren Energien für den Hochtechnologiestandort Deutschland zeigt sich auch auf der weltgrößten Industriemesse, der HANNOVER MESSE. Oliver Frese, Projektleiter Energy bei der Deutschen Messe AG: „Die HANNOVER MESSE ist nicht nur das weltweit wichtigste Technologieereignis, sie ist auch ein Spiegelbild von Märkten. Der rasant wachsende Anteil der Erneuerbaren Energien an der Energieversorgung macht der Ausstellungs­bereich „Renewables“ in Halle 27 auf der HANNOVER MESSE sichtbar, transparent und erlebbar. Die Erneuerbaren Energien sind Teil der Industrie und sie geben ihnen gewaltige Impulse. In so beeindruckender Form werden sie sich auf der HANNOVER MESSE 2010 und in Zukunft weiter wachsend präsentieren“.

Die Ergebnisse des Kurzgutachtens „Investitionen durch den Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland“ können Sie hier downloaden.

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Öffentliches Finanzierungsdefizit auf 105,5 Milliarden Euro gestiegen


WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis vorläufiger Ergebnisse der vierteljährlichen Kassenstatistik mitteilt, stieg das kassenmäßige Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte einschließlich der Extrahaushalte - in Abgrenzung der Finanzstatistik - im Jahr 2009 auf 105,5 Milliarden Euro. Dies ist das bislang höchste Finanzierungsdefizit der öffentlichen Haushalte. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 verzeichneten die öffentlichen Haushalte ein Finanzierungsdefizit von 5,2 Milliarden Euro und im Jahr zuvor einen Finanzierungsüberschuss von 11,1 Milliarden Euro.

Die Ausgaben der öffentlichen Haushalte stiegen im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 6,7% auf 1 126,6 Milliarden Euro. Die öffentlichen Einnahmen gingen dagegen um 2,8% auf 1 021,1 Milliarden Euro zurück.

Das Finanzierungsdefizit des Bundes stieg 2009 kräftig um 38,2 Milliarden Euro auf 55,9 Milliarden Euro. Von diesem Betrag entfielen 22,9 Milliarden Euro auf die Extrahaushalte Finanzmarktstabilisierungs-, Investitions- und Tilgungsfonds. Auch das Finanzierungsdefizit der Länder erhöhte sich im Berichtszeitraum beträchtlich, und zwar um 28,8 Milliarden auf insgesamt 27,8 Milliarden Euro. Im Jahr 2008 hatten die Länder noch einen Finanzierungsüberschuss von 1,0 Milliarden Euro erzielt. Für die Gemeinden und Gemeindeverbände, die im Vorjahr ebenfalls einen Finanzierungsüberschuss ausgewiesen hatten, errechnete sich im Jahr 2009 ein Finanzierungsdefizit in Höhe von 7,1 Milliarden Euro. Das Finanzierungsdefizit der Sozialversicherung erhöhte sich auf 14,7 Milliarden Euro - vor allem aufgrund des hohen Defizits bei der Bundesagentur für Arbeit.


Die öffentlichen Ausgaben stiegen beim Bund kräftig um 9,4% auf 346,5 Milliarden Euro. Auch bei den Ländern war der Zuwachs von 7,6% auf 298,8 Milliarden Euro überdurchschnittlich. Ins Gewicht fielen unter anderem stark gestiegene Ausgaben bei Bund und Ländern für Beteiligungen im Zusammenhang mit Finanzmarktstabilisierungsmaßnahmen. Bei den Gemeinden (+ 6,0% auf 177,2 Milliarden Euro) und der Sozialversicherung (+ 5,3% auf 505,6 Milliarden Euro) fielen die Ausgabenzuwächse etwas geringer aus.

Der Rückgang der Einnahmen der öffentlichen Haushalte lässt sich vor allem auf gesunkene Einnahmen aus Steuern und steuerähnlichen Abgaben zurückführen: Diese sanken im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 3,7% auf 909,6 Milliarden Euro. Die Einnahmen des Bundes aus Steuern und steuerähnlichen Abgaben gingen dabei um 3,1% auf 252,9 Milliarden Euro zurück und die der Länder um 8,8% auf 189,4 Milliarden Euro. Ursächlich hierfür waren insbesondere geringere Einnahmen aus der Einkommen- und Körperschaftsteuer. Bei den kommunalen Steuereinnahmen fiel der Rückgang mit einem Minus von 11,4% auf 62,4 Milliarden Euro - unter anderem wegen stark rückläufiger Gewerbesteuereinnahmen - noch stärker aus.

Die Nettokreditaufnahme zur Finanzierung des Defizits der öffentlichen Haushalte stieg im Jahr 2009 auf 83,7 Milliarden Euro (2008: 10,7 Milliarden Euro).

Die Kreditmarktschulden der öffentlichen Haushalte erreichten zum 31. Dezember 2009 den Stand von 1 630,5 Milliarden Euro. Gegenüber dem Stand Ende 2008 stieg die Verschuldung der Gebietskörperschaften damit um 7,6%. Der Stand der Kassenverstärkungskredite lag Ende 2009 mit 59,6 Milliarden Euro um 3,8% unter dem entsprechenden Vorjahresbetrag.

Methodische Hinweise
Die Kassenergebnisse beziehen sich auf die Haushalte des Bundes, der Länder und der Sozialversicherung (jeweils einschließlich Extrahaushalte), der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie auf die EU-Anteile.

Die Ergebnisse für die Gemeinden und Gemeindeverbände sind insbesondere auf der Ausgabenseite durch Probleme im Zusammenhang mit der Einführung des doppischen Rechnungswesens auf kommunaler Ebene nur eingeschränkt aussagefähig.

Die Ergebnisse für die öffentlichen Haushalte im 1. bis 4. Quartal 2009 sind vorläufig. Bereits veröffentlichte Vorjahresergebnisse werden hiermit gegebenenfalls revidiert. Endgültige Ergebnisse werden in der Fachserie 14, Reihe 2 “Vierteljährliche Kassenergebnisse des öffentlichen Gesamthaushalts” voraussichtlich im Mai 2010 veröffentlicht.

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